Piercing



Nach dem Kennzeichnen und Desinfizieren der Piercingstelle wird die Stelle mittels Injektion eines lokalen Anästhetikums betäubt. Dann wird die gewählte Hautstelle mit Hilfe einer Hohlnadel durchstochen. Es wird der desinfizierte Piercingschmuck platziert.

Nach dem Piercen wird ein Verband mit antibiotischer Salbe angelegt. Sie bekommen etwas von dieser Salbe mit nach Hause. Sie sollten den Pflaster- Verband jeden Tag mindestens einmal wechseln. Dabei bitte jedes Mal etwas von der Salbe auf das Pflaster geben, um einer Infektion der Wunde vorzubeugen. Im Allgemeinen ist das Piercing nach 14 Tagen verheilt. Dann ist ein Pflaster nicht mehr nötig. Bei eventuellen Entzündungen oder sonstigen Problemen sollte das Piercing bald möglich in der Praxis vorgestellt werden.

Wann sollte kein Piercing vorgenommen werden?

Generell sollte kein Piercing vorgenommen werden bei Immunschwäche, Herzklappenerkrankungen, Sarkoidose oder Neigung zu Wulstnarben sowie bei Allergien auf örtliche Betäubungsmittel. Bei Metallallergie muss der Piercingstecker aus Edelmetall bestehen, um allergischen Reaktionen vorzubeugen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.